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Ein Hoch auf den Blutdruck!

Blutdruck – was ist das?

 

Der Herzschlag

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Die Blutgefäße in unserem Körper bilden ein weit verzweigtes, flexibles Gefäßsystem mit dem Herz als zentraler Pumpstation. Über die Arterien wird sauerstoff- und nährstoffreiches Blut zu den Organen transportiert. Von den Organen fließt das Blut dann über die Venen zum Herzen zurück.

Damit das Blut auch die entlegensten Winkel unseres Körpers erreicht, muss im Kreislauf ein bestimmter Druck vorherrschen. Der Blutdruck ist keine stabile Größe, er schwankt in Abhängigkeit von der Leistung, die das Herz-Kreislauf-System erbringen muss. So ist der Blutdruck bei gesunden Menschen im Schlaf niedriger als tagsüber und in Ruhe niedriger als bei körperlicher Anstrengung. Der optimale durchschnittliche Blutdruck eines erwachsenen Menschen liegt bei 120/80 mmHg, wobei die erste Zahl – der systolische Wert – dem Druck in der Anspannungsphase des Herzens (Systole) entspricht. Die zweite Zahl – der diastolische Wert – steht für den Druck in der Entspannungsphase (Diastole).

Fühlen Sie sich nach dem Festessen mit fettigem Schweinsbraten oder Wiener Schnitzel mit Pommes nicht wohl, dann nehmen Sie danach Bitterstoffe zu sich, wie zum Beispiel im Bitterstern – einem hochwertigen Gewürz Kräuterbitter.
Integrieren Sie in Ihren Speiseplan Radieschen, Rettich, Brokkoli, Avocado, Knoblauch, Walnüsse, grünes Gemüse (auch in Form von Smoothies), grüner Tee und Kurkuma, Rosmarin und Salbei.

Wann ist der Blutdruck zu hoch?

Dass der Blutdruck situationsabhängig ansteigt, ist normal. Das Herz-Kreislauf-System muss sich der jeweiligen Situation anpassen, um eine ausreichende Organdurchblutung zu gewährleisten. So haben etwa die Muskeln bei sportlicher Betätigung einen erhöhten Bedarf an Sauerstoff und Nährstoffen. Um diesen Bedarf zu decken, muss folglich mehr Blut in die Muskeln gepumpt werden. Dies wird unter anderem dadurch erreicht, dass Puls und Blutdruck ansteigen.
Erst wenn die Blutdruckwerte wiederholt bei 140/90 mmHg oder darüber liegen, spricht man definitionsgemäß von einer arteriellen Hypertonie. Die Betonung liegt dabei auf „wiederholt“, denn um eine arterielle Hypertonie zu diagnostizieren, genügt es nicht, den Blutdruck nur einmal zu bestimmen. Dazu müssen mehrere Messungen durchgeführt werden, am besten zu unterschiedlichen Tageszeiten.

Definitionen und Klassifikation der Blutdruckwerte (in mmHg, EU-interne Einheit für Druck basierend auf der Millimeter-Quecksilbersäule):


 

Kategorie Systolisch Diastolisch
Optimal < 120 < 80
Normal 120-129 80-84
Hoch Normal 130-139 85-89
Grad 1 Hypertonie (leicht) 140-159 90-99
Grad 2 Hypertonie (mittelschwer) 160-179 100-109
Grad 3 Hypertonie (schwer) ≥ 180 ≥ 110
Isolierte systolische Hypertonie ≥ 140 < 9